Nord-Ostsee-Kanal

Die erste Etappe unserer diesjährigen Reise hat begonnen. Heute ging es nach Kiel-Holtenau und in die Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal. Sehr spannend alles. Man kreist im sog.Wartebereich, bis am Signalmast ein weißes Licht blinkt, nicht weiß mit rot, nicht weiß mit grün, nicht nur grün, nur *ein* weißes Blinklicht.
Schließlich war es soweit und wir durften einfahren, die riesige Schleusenkammer war nur mit zwei Segelbooten und einem Schlepper belegt. Uns hat es gefallen, denn die Schleusung ging sofort los. Am Vortag hat uns noch ein Stegnachbar berichtet, dass ihre Schleusung zweieinhalb Stunden gedauert hat.
Die "weltweit meistbefahrene künstliche Wasserstraße für Seeschiffe" (Wikipedia), in welche mit wir mit großem Respekt einfuhren, entpuppte sich als sehr angenehm zu befahrendes Gewässer. Natürlich kamen einige große Pötte (sh. Fotostrecke) vorbei, aber es ist durchweg genügend Platz und die Kanalaufsicht sorgt mit klaren Worten dafür, dass nicht zu schnell gefahren wird "XY! Jetzt aber mal auf die Bremse treten!" (XY war nicht wir, sondern ein 120 m langer Frachter...)

Dicke Brummer im Gegenverkehr


Bald wird das Passieren der Pötte zur Routine
Im Bug gibt es kühlenden Fahrtwind

Ein historische Raddampfer ...

... und seltsame Schleppverbände ...

... begegnen uns

Nach 58 km Fahrstrecke im NOK erreichen wir die Schleuse zum Gieselaukanal und schleusen aus dem NOK aus.
In der Schleusenkammer


Vor uns bereits Eider-Wasser
Kurz nach 17 Uhr sind wir fest in Lexfahre in der Eider.

Im alten Fährhaus wird gespeist

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