Ein arbeitsintesives Wochenende.
Die Vorraussetzungen waren sehr gut, sonning und bis zu 19 Grad waren vorhergesagt.
Also, nach den üblichen Samstagsaktivitäten, wie Metzger, Aldi, Gartenarbeit, ab nach Breisach, Plane runter, Mast runter, Trailer an den Haken und zurück nach Freiburg zu Pegge.
Mit dem neuen Gabelstapler hoch mit dem Boot, und im Akkord das Unterwasserschiff abgeschliffen. Zwei Lagen VC17m aufgetragen. Mit dem Dunkelwerden fertig geworden.
Die Arme schienen nach dem stundenlangen Über-Kopf-Schleifen fünf Zentimeter kürzer. Muskelkater überall.
Komisch: Auf der Dose mit dem Antifoulling stand "blau", Nach dem das Pulver beigemischt war, kam Bronze raus. War noch im Fundus aus der Übergabe des Vorbesitzers. Vielleicht war das Pulver vertauscht. Nuja, soll 's sein.
Nächstes Jahr muss wahrscheinlich gründlicher abgeschliffen und neu aufgebaut werden.
Pegges gabelstapler ist jedenfalls beeindruckend. Man hat fast das Gefühl, auf dem Hamburger Containerhafen zu sein :-)
Hier ein paar Bilder
Antifouling
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LITTLE WING
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15.3.08
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Elektroinistallation - Schalttafel
Die Entscheidung, keine 230 V Anlage zu bauen, hat viel vereinfacht.
Dieses Wochenende war der Rohbau der 12V Schalttafel an der Reihe. Sie soll vor die Schapps auf der Steuerbordseite angebaut werden:
Passte schon recht gut. Oben rechts musste der Schlitz noch verkleinert werden.
Als Nächstes ist Spachteln, Schleifen, Streichen angesagt.
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LITTLE WING
am
17.2.08
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Lüftung
Schon eine Weile fertig, aber jetzt erst fotographiert:
Das neue Schott.
Hat sich bereits einige Wochen bewährt. Kein Kondenswasser mehr in der Kabine, stattdessen gute Luft, keine Tiere, wie Spinnen u.ä. :-)
Sehr zufriedenstellende Lösung also für das Winterlager, man kann sich vorstellen, dass dieses Schott mit integrierter Lüftung auch über die Saison, wenn das Boot im Wasser ist, gut wirkt. Jedenfalls wenn die Persenning übergezogen ist, sodass ein Regenschutz da ist.
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LITTLE WING
am
16.2.08
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Labels: Steckschott mit Lüftung, sun fast 20
Elektroinstallation - 230 Volt
Die Planung der Elektroinstallation war ja schon ziemlich weit vorangeschritten. Bekanntlich sind ja bereits die wesentlichen Teile auf der Boot eingekauft worden.
Allerdings hinkte ich beim Lesen der "Theorie und Praxis der Bordelektrik" noch etwas hinterher. Diese Buch von Jens Feddern ist übrigens ein Klassiker und meines Erachtens ein Muss für jeden, der an der Bordelektrik arbeitet.
Mir fehlte das Kapitel "230 V an Bord" noch. Dieser Tage war das nun an der Reihe. Wenn man vor hat, ein 230 V Netz von Grund auf an Bord aufzubauen, ist dieses Kapitel der absolute Abtörner... Ca. 1 Million VDE Bestimmungen, seit 2001 die EN ISO Bestimmung, Schutzerdung, Trenntrafo, Fehlstromschutzschalter (FI), Leistungsschutzschalter (auch bekannt als Sicherung), Polaritätsanzeiger, und so weiter und so fort.
Zum Beispiel bei Landanschluss: Vorgeschlagenes Warnschild nach EN ISO 13297:

Quelle: Nach Feddern
Ein anderes "wasserfestes Schild, das fest an Bord angebracht ist" zeigt unter der Überschrift "Landanschluss 230 V / 50 Hz / 10A" ein Dreieck mit einem Blitz und das Symbol eines Buchs. Letzeres "gibt an, dass das Lesen im Handbuch für Schiffseigner/-führer erfolderlich ist. Dieses setzt demnach voraus, dass es an Bord ein derartiges Handbuch gibt, wo (...) Anweisungen gemäss EN ISO 13297 zu finden sind".
Neben vielen anderen Fragen reifte diese: 'Wo sollen auf einem kleinen Boot wie der Sun Fast 20 alle diese wasserfesten Schilder angebracht werden?'
'Rettung' kam beim Weiterlesen im Kapitel "9.6.1 Einfaches Wechselstromnetz nur mit Ladegerät". Und weiter: "Wird auf dem Boot nur ein Ladegerät benötigt, kann dieses direkt mit der Landsteckdose verbunden werden, da an Bord keine Wechselspannungsinstallation vorgenommen wird." Und: "Für kleine Fahrzeuge, die über keine Wechselstrom-Installation an Bord verfügen, eignen sich mobile Landanschlusseinheiten, die über die vorgeschriebenen CEE-Stecker an der Landanschlusssäule eingesteckt werden."
("Zitate" aus Feddern)
Feddern schlägt vor, diese Alternative schnell zu vergessen, wenn über Landanschluss gesprochen wird. Dem kann ich zustimmen, ist doch diese Alternative genau das, was ich brauche.
Also entschieden: kein 230 V Netz an Bord. Vielleicht eine mobile Landanschlusseinheit wie z.B. im Buch erwähnt von Philippi. Keine Ahnung ob's die noch gibt, hab sie bei http://www.philippi-online.de/ nicht gefunden.
Aber die kann man selber machen. Stecker, FI-Schalter, Sicherungsautomat, Steckdose. Das ganze in IP44 sollte OK sein.
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LITTLE WING
am
14.2.08
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Labels: Elektroinstallation, sun fast 20
boot Düsseldorf
Kurzfristig enschieden, auf die 'boot' zu fahren.
Unter vielem Anderen auch die Sun 2000 angeschaut, ist für mich keine Alternative zur SF20.
Eingekauft.
* Elektroinistallation:
Schalttafel, FI-Schalter, etc. So etwa soll soll das Paneel aussehen, wenn's fertig ist:
Ob's schmal oder eher quadratisch wird, hängt davon ab, wo das Paneel plaziert werden wird.
Jetzt könnte es langsam wärmer werden, damit man anfangen zu bauen kann.
* Sicherheit:
Plastimo Rettungsinsel. Die SF20 ist Kategorie "C" zertifiziert. Aber nur mit Rettungsinsel an Bord. Jetzt kann es losgehen
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LITTLE WING
am
27.1.08
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Labels: sun fast 20
Das war 's
Samstag, 1.12.07
Mittags hört es auf zu regnen, der für den Sonntag Abend angekündigte Sturm sorgt bereits für 4 bft mit teils ordentlichen Böen. Auf dem Weg vom Liegeplatz zum Kran (<50 m) entscheiden Brigitta und ich uns für SEGELN
Klar sind 4°C wenig, aber soll man so einen Wind auslassen? Dann hätte man ja im November schon auskranen können. Vorm Wind halsend geht es nach Norden, mit teils halbem, teils hoch am Wind zurück.
Als wir kurz nach 16:00 unterm Kran stehen, sind wir froh, dass wir noch einmal gefahren sind. War ein schöner Abschluss der Saison.
Um sieben steht die Little Wing auf dem Trailer, der Mast ist gelegt, sogar ausgeräumt ist alles, es ist stockdunkel und es kommt uns vor, als sei es halb 11 in der Nacht.
Am Sonntag wird sie verpackt und winterfest gemacht. Die Plane hängt ein bisschen schief, der angekündigte und mittlerweile eingetretene Sturm und die Regenschauer "sind schuld".
Jetzt wird an der Wartungsliste gearbeitet. Demnächst mehr hier.
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LITTLE WING
am
2.12.07
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Labels: sun fast 20
Geht's noch?
Zunächst schien es nix zu werden, der Nebel war hartnäckig. Doch schliesslich,
gegen 13:00 bricht die Sonne durch und ein leichter Wind folgte bald.
Ziemlich genau um 15:00 ging es los, gegenan Richtung Breisach, im Bogen beim französischen Club wurde es besser, zeitweise gab es halben Wind und Geschwindigkeiten bis und leicht über 10 km/h.

Gut eingemummelt ging es dank der Sonne trotz Temperaturen um 12° ganz gut und hat wie man sieht Spass gemacht
Man darf nur nicht vergessen, wie früh die Sonne untergeht: heute um 17:11
Folglich ging der Wind gegen 16:30, wie per Schalter ausgeschaltet zu Ende.
Es blieb nichts, als mit dem Motor zurückzukommen.
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LITTLE WING
am
3.11.07
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Labels: sun fast 20
