Endlich! Antifouling aufgetragen, Boot gewassert, Mast gestellt, Motor gewartet.
Dieses Wochenende konnte es los gehen. Die Bedingungen waren nicht überwältigend, aber OK für's erste Mal. 25 Wenden, 10 km Distanz und fast Rumpfgeschwindigkeit erreicht.
So kann' weitergehen
Endlich wieder gesegelt
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LITTLE WING
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26.4.09
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Reisepläne 2009 - Pfingsten
Pfingsten bietet sich dieses Jahr an! Es fällt relativ spät im Jahr, also sollte es schon gemütlich warm sein. Außerdem ist alles erfahrungsgemäß nicht so überlaufen wie im Sommer. Dies sollte insbesondere für die stark frequentierten Reviere gelten. Gute Erfahrungen mit Pfingsten haben wir in dieser Beziehung schon Pfingsten 2007 beim Chartern auf Korsika und 2006 mit Freund Pegges Maxi770 beim Törn Santa Margherita - Korsika gemacht.
- Côte d'Azur zu Pfingsten, das wäre Mal was!
Speziell hat uns die Möglichkeit gereizt, einen One-Way-Turn zu machen. Parallel zur Küste geht eine Bahnlinie, sodass man in vernünftiger Zeit am Törnende zum Ausgangspunkt zurückfahren und Auto und Trailer holen kann. Folglich ist man auch recht flexibel, was den Endpunkt betrifft. Bei gutem Wind kann es etwas weiter gehen, bei besonders schönen Plätzen ruhig auch etwas langsamer. Alles was es braucht, ist ein Slip im Zielhafen.
Und schließlich die Freiheit, je nach Wetterlage W-E oder E-W zu fahren. Aus Südwestdeutschland über die Autoroute du Soleil nach Toulon, oder durch den Gotthard Richtung Golf von Genua, beides etwa gleich weit.
Den von mir sehr geschätzten blauen Törnführer habe ich für die französische Riviera nicht gefunden. Aber Rod Heikells "Französische Mittelmeerküste..." hat sich bis dato als gute Alternative erwiesen.
Nicht nur schöne, sondern auch gute, weil brauchbare Luftaufnahmen; Kontrollblick und Vermessung der Entferungen in Google Earth - eine prima Kombination zum Planen.
Heikell beschreibt teils etwas trocken und "neutral", man muß manchmal schon zwischen den Zeilen lesen, um zu erahnen, was er gut und was er nicht so gut findet.
Auf den ersten Blick würde man wohl denken, die vorherrschende Windrichtung sei W. Heikell beschreibt diese jedoch im küstennahen Gebiet (unter 60 sm vor Land) als eher E bis SElich. Dies hat auch der Windfinder Nizza weitgehend bestätigt - wenn auch gewisse Wahrscheinlichkeiten für Mistral existieren. Aber der, so Heikel, wird gen E immer unkritischer. 55kn Mistral Wind, wie *im* Hafen von Bonifacio / Korsika vor einem Jahr erlebt, sind wohl eher unwahrscheinlich.
Ein weiterer Vorteil, speziell mit kleinen Booten, ist die relative Dichte der Häfen und Marinas. Natürlich sind nicht alle gegen jede Windrichtung geschützt, aber einen Unterschlupf in erreichbarer Nähe zu finden, erscheint möglich.
Und es gibt Aussichten auf flotte Gennakerfahrt. 7.5kn gingen bei unserem ersten Törn mit der LW in Dänemark. Mal schauen.
Nach der ersten Runde Einlesen in das Revier bin ich recht optimistisch. Könnte was werden. Schließlich macht diese Tätigkeit einen großen Teil meiner Freude am Segeln aus: Die wenigen Tage auf dem Wasser dehnen sich in der Vorbereitungsphase auf Wochen und Monate aus, bei denen man abends liest, plant, nachdenkt, abwägt, mit Crew (Ehefrau) und Freunden spricht, Erfahrungen und Gedanken einholt. So begint der Pfingsturlaub schon ganz langsam im Dezember...
Und dann der Törn selbst. Vorfreude pur. Vielleicht fährt ja Pegge mit seiner jetzigen Dehlya mit, wenn auch nur ein Stückchen, wär schön, wenn das mal klappen würde.
Und die Vorfreude auf die Nacharbeit nach dem Törn; GPS auswerten, Logbuch nachlesen, Fotobuch erstellen, Video schneiden - aber dazu, wenn es dann klappen sollte, später.
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LITTLE WING
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16.3.09
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Labels: Côte d'Azur
Wenig Arbeit am Boot
Im Herbst schon wurde die hintere Transport-Maststütze ersetzt. Problem: Wenn wir unterwegs sind, wird die Cockpit-Trennwand durch eine grosse Backskiste ersetzt, diese hat aber keine Halterungen f.d.Mastsütze zum Trailern. Also muste die Trennwand immer mit, während die Backskiste einen Großteil des Kofferraums versperrte.
Die neue Maststütze hängt nun in der Ruderhalterung. Macht 'nen guten Eindruck.
Ansonsten gibt es keine großen Bauvorhaben. Antifouling muß aufgetragen werden, kein Problem mit VC17. Die Ankerlaterne hat den Geist aufgegeben, wahrscheinlich (hoffentlich nur!) ein Wackler in der Rumpfdurchführung. Ansonsten die üblichen Prüfungen vor dem Einwassern.
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LITTLE WING
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16.3.09
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Wird es endlich wärmer??? - Planungen für 2009
Der Winter schien dieses Jahr nicht weichen zu wollen und dabei sind wir nur noch vier Tage vom Frühlingsanfang entfernt. Immerhin 15° heute und Sonne, das lässt hoffen.
Natürlich gibt es schon einige Planungen fürs Jahr, fürs Boot und für Reisen.
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LITTLE WING
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16.3.09
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Sommer 2008 - "Little Wing" auf der Ostsee - Erfahrungen
Dieser Post gibt die technischen Erfahrungen wieder.
Der Törnbericht ist hier.
Hier das Video dazu: Part 1 Part 2
Autopilot?
Zum Kennenlernen des Bootes bei mittlerem und stärkeren Wind ist und bleibt das Sitzen an der Pinne unersetzbar. Nur so bekommt man das richtige Gefühl für das Boot. Aber das ist ja insoweit offensichtlich.
Feststellen der Pinne geht auf am Wind Kursen bei mittlerem Wind ganz gut. Man holt die Segel nicht ganz so dicht wie eigentlich nötig. Bei Böen (über-)zieht die Little Wing etwas ins Luv, der Segeldruck geht leicht zurück, flaut der Wind etwas ab, geht sie leicht ins Lee, die Fahrt ist gut.
Sicherlich eignet sich diese Methode nicht für die Regatta, aber während eines langen Segeltages ein, zwei Stunden die Pinne nicht halten zu müssen, tut gut.
Bei halbem und achterlichem Wind ist mir diese Methode nicht gelungen. Kleine Änderungen der Windstärke führten zu viel grösseren Kursänderungen.Was etwas komisch ist, da ich die Fam so trimmen konnte, dass ich bei halbem Wind die Pinne, ohne sie festzustellen loslassen konnte. Vielleicht war der Wind zu böig, oder das muss vielleicht noch besser geübt werden.
Irgendwann braucht es vielleicht doch noch einen Autopiloten.
Bügelanker
Der wenige Pfund schwere klappbare Schirmanker und die kurze, kleingliedrige Kette sind völlig ausreichend fürs Heimatrevier, schienen aber für die Ostsee zu mager. Nach langem Studieren fiel die Wahl auf den Bügelanker von Rolf Krazniek. Siehe auch weiter unten.
Dahinter die vorhandene Kette als Vorlauf, und eine 30 m Ankerleine, die im vorderen Teil bleiverstärkt ist.
Zwar hatten wir in der Helnaes Bucht einen geschützten Ankerplatz und eine ruhige Nacht, aber alles in Allem schien diese Lösung sehr vertrauenserweckend.
Wie der Anker arbeitet, zeigte sich am Morgen beim Anker heben. Er sass bombenfest, erst als wir genau über ihm lagen lies er sich dank langem Schaft leicht ausbrechen. Ein Berg voll Schmodder auf der Flunke zeigte, wie tief er sich eingegraben hatte.
Sitzkissen?
Auf Dauer hat sich die geriffelte Sitzfläche im Cockpit schon als ziemlich hart herausgestellt. Allmählich bekommt man ein Gefühl, als würde Hornhaut am Allerwertesten wachsen. Zwar haben grosse zusammengelegte Badehandtücher als Unterlage geholfen, dennoch haben wir uns gefragt, ob wir nicht Sitzkissen machen lassen sollten. Bei strammem Wind, wenn man immer wieder auf die hohe Kante klettert, könnten sich Sitzpolster aber als hinderlich herausstellen. Der ideale Kompromiss ist noch nicht gefunden und muss noch eine Weile durchdacht werden.
Reffs und Reffleinen
Für die vorgefundenen Windverhältnisse bis 5 bft, war ich froh, dass ich im Winter vom Segelmacher ein zweites und drittes Reff einarbeiten lies. Es hat sich gezeigt: wer rechtzeitig refft, fährt schneller (und komfortabler).
Am Lümmelbeschlag sind keine Reffhaken. Also wird die Cunningham an die Refföse am Vorliek gebändselt. Das hat sich ganz gut bewährt, da man das Vorliek zumindest im unteren Teil nachträglich noch etwas straffen kann.
Die Little Wing hat eine durch den Baum geführte Reffleine zur Öse am Achterliek. Das tut seinen Dienst für das erste Reff problemlos, aber beim zweiten und dritten Reff kommt der Baum durch den ungünstigen Winkel der Reffleine zum Schothorn unangenehm tief. Also wird der Baum über die Refföse am Achterliek mit einem Bändsel hochgebunden.
Das geht alles, nur es braucht Zeit und man fährt recht lang in den Wind, bis alles fertig ist. Ohne Motorunterstützung erscheint das schwierig.
Im Jeanneau-Handbuch ist ein Ein-Leinen-Reff-System dargestellt. Aber drei Leinen für drei Reffs einziehen? Und das ganze Schlamassel mit den langen im Cockpit herumfliegenden Reffleinen beim Einholen des Gross? ich weiss nicht, ob mir das gefällt.
Auch hier muss noch eine Weile gedacht werden.
Roll-Booster
Damit hat Fritz Segel eine tolle Universallösung für leichteren Wind im Programm. In Verbindung mit dem Gennakerbaum der Sun Fast 20 eine super Lösung. Der Booster, der ähnlich wie ein Gennaker geschnitten ist, geht recht hoch an den Wind, entfaltet die volle Kraft bei halbem und achterlichem Wind und wenn's dann sein soll, lässt er sich vor dem Wind auch ausbaumen.
Der Booster kam bei diesem Törn zwei Mal zum Einsatz. Ein Mal bei sehr leichtem Wind vor Middelfart, als wir keine Lust hatten, schon zu motoren. Das andere Mal bei 3 bft achterlich auf dem Weg nach Assens. Speed Boost von 4 auf 6 kn, Höchstgeschwindigkeit 7. So war's gedacht. Dabei so leicht im Handling. Wenden, wenn man höher am Wind ist: Mit dem Endlosroller einrollen, wenden, ausrollen, trimmen, fertig. Halsen wie mit dem Gennaker. Einholen: Aufrollen, fertig. Geht man Bug voraus in die Box, Gennakerbaum einfahren, Spischot leicht dicht holen, schon wieder fertig.
Echolot, Logge und Windmesser
... hat die Little Wing nicht. Wind wird mit dem Handwindmesser gemessen, Geschwindigkeit (über Grund) mit dem Hand-GPS, Wassertiefe wird aus der Karte ausgelesen.
Während die Frage nach der Geschwindigkeit über Wasser (bei wenig Strömung) nun mal so entscheidend nicht ist, und auch der Wind eher ein nice to have wäre, ist die Tiefe, auch bei einem solch kleinen Boot oft interessant. Gerade in Revieren wie der dänischen Südsee und dem Kleinen Belt mit den teils sehr engen Fahrrinnen kann man hier und da sicherlich abkürzen. Aber wo und wieviel? Ist die Karte genau genug? Also besser den langen Weg durch die Rinne, und das kann schon mal eine Stunde mehr bedeuten.
Aber wenn man dann wirklich mal trocken fallen will, geht das, oder ist dann der Geber im Eimer?
Also auch hier sind noch Überlegungen anzustellen.
Kommenare zu den Themen erwünscht
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LITTLE WING
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18.8.08
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Labels: Autopilot, Bügelanker, Ostsee_2008, Reffleinen, roll booster, Sitzkissen
Ostsee-Vorbereitungen
Planung und Vorbeitung kommen voran.
Bis dato ist geplant: Ausgehend von Glücksburg die Flensburger Förde vor, hoch über den Alssund in das dänische Seeland. Inseln und Buchten je nach Wind, wenn das Wetter es erlaubt, soll in der Helnaes Bucht geankert werden. Zurück über Kalkgrund in die Förde.
Ankern 
Dem kleinen Klappdragen traue ich nicht. Nach langer Suche entscheide ich mich für einen 6.5 kg Bügelanker - sofern er durch die Luke des Ankerkastens passt... Also wird ein Holzmodell gezimmert und tatsächlich, es geht grade noch hinein.
Die kleine Sechs-Kilo-Version finde ich nur in Edelstahl für teures Geld.
Gotthardt baut den Original Bügelanker mit Zertifikat von Rolf Kaczirek, aber liefert nur an den Handel. "Niemeyer liefert Ihnen den Anker, auch wenn sie ihn nicht in ihrem Shop listen; hier ist unsere Bestellnummer, geben Sie die dem AWN Verkäufer, dann bestellt er den Richtigen". So der kompetente Mensch am Gotthardt-Telephon. So war 's dann auch, der AWN Techniker nimmt die Bestellung auf, freut sich, dass er die Gotthardt-Bestellnummer nicht raussuchen muss.
Jetzt muss der Anker nur noch rechtzeitig vor der Abfahrt geliefert werden.
Karabiner Das war dann doch eine Überraschung. Irgendwann sehe ich am Regatta-Wochenende die Dirk hinter dem Grosssegel herfliegen. Warum der Karabiner sich geöffnet hatte, ist unklar. Blieb nur, das bittere Ende bis zum Masttopp zu holen. Da hängt es jetzt bis der Mast vor der Abfahrt an die Ostsee gelegt wird.
Als dann auch noch der Grossschotblock mitsamt Schot, Baum und Grosssegel ins Lee fliegt, weil der Karabiner sich irgendwie geöffnet hat, wird klar: An diesen strategischen Punkten braucht es welche mit Schraubsicherung...
Elektoinstallation Die Batterie muss noch rein, und die Schalttafel verdrahtet werden.
Festmacher Immer die gleiche Frage: Sind die Festmacherleinen lang genug? Im Heimathafen kein Problem, aber schon am Bodensee kamen wir uns komisch vor mit den plötzlich so kurz erscheinenden Schnürchen. An "Auf-Slip-Legen" war sowieso nicht zu denken. Also nochmals das Schapp mit den Leinen ausräumen, Leinen vermessen und wieder einräumen...
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LITTLE WING
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15.7.08
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Labels: Bügelanker, Ostsee_2008
Sommerregatta
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LITTLE WING
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13.7.08
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